artwolff


aquarelle
acryl
körper und tanz
zyklus
grafik

 

Wenn ich behaupten würde, ich sei bereits ein malendes Wunderkind gewesen, wäre dies eine Lüge. Zumindest käme es der Hochstapelei sehr nahe. Tatsache ist, dass ich als Kind großes Interesse am Malen und Zeichnen hatte, aber leider galten in meiner Familie solche nutzlosen Beschäftigungen als reine Zeitverschwendung.

Während meines Berufslebens, das ich in Amtsstuben verbracht habe, habe ich während der zahlreichen Telefonate, die viele Jahre zu meiner beruflichen Tätigkeit gezählt haben, alle greifbaren leeren Zettel und Formularränder mit kleinen Zeichnungen gefüllt.

Aus den kleinen Randzeichnungen wurden im Laufe der Jahre größere Zeichnungen bis hin zu bunten Bildern.

Dem Aquarell galt lange Zeit meine Vorliebe. Doch Stillstand ist nicht meine Lebensart. Ich versuche mich in den verschiedensten Malstilen und Techniken auszudrücken, zu denen auch unterschiedliche Drucktechniken gehören. So bin ich zu einer Spezialistin im Experimentieren geworden.

Zur Zeit widme ich mein künstlerisches Schaffen der menschlichen Figur in Bewegung, insbesondere dem Tanz.

Die Verbindung von Musik, Tanz und Malerei erfordert Spontaneität. Diese Art des Zeichnens und Malens erfasst alle Sinne. Man wird von Energie durchflutet, wenn man es zulässt – und ich lasse es zu.

Den Menschen in der Schönheit der sich im Raum entfaltenden Bewegung darzustellen, das ist mein Ziel.

Mit jedem Bild lote ich das Gleichgewicht zwischen Verstand und Gefühl aus. Form und Farbe sollen sich am Ende in eine kompositorische Ordnung fügen, damit ein geschlossenes Bild entsteht.


 

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